Spendenaufruf

Die Lage dort ist sehr schlimm!

Ein Bericht von Hubert Kastner im August 2016:

Nach meiner Ankunft im Frühjahr 2016 in Laos fuhr ich gen Norden, Ban Pak Leum, in ein Lepradorf, das ich vorher noch nicht besucht hatte.

Hubert im Gespräch mit einem Leprafreund
Hubert im Gespräch mit einem Leprafreund

Vom Arzt im Leprakrankenhaus in der Hauptstadt wurde ich gebeten, den armen Leprafreunden, die keine Angehörigen haben, Nahrung, Medizin, Decken und Mosquitonetze zu geben. Es war ein nicht leichtes Unternehmen, da das Dorf nur mit einem kleinen Boot am Mekong erreichbar ist. Alle Materialien, auch Zement, Bedachungen…musste ich nach und nach anfahren, abladen, auf das kleine Boot verladen, überschiffen, ausladen, mit einem gemieteten 4×4 Fahrzeug auf der anderen Seite des Flusses wieder aufladen und hochfahren ins Lepradorf.

Viele der Freunde dort haben keinen Reis mehr. Und jetzt, vor der neuen Ernte, haben auch die Gesunden keine Vorräte mehr, um abgeben zu können. Gott sei Dank, hatte ich etwas Kapital um diese Situation zu ändern: Alles Notwendige ist angeliefert!

Me Tau Men Ya ist stolz auf seine Toilette.
Me Tau Men Ya ist stolz auf seine Toilette.

Dann ging es zurück nach Ban Somsanouk, um die Freunde dort mit dem Wichtigsten auszustatten, dann die lange, 800 km lange Fahrt in den Süden zum Dorf Ban Nam Sai. Alles ist gut verlaufen. Ich wurde gut angekommen und freundlich aufgenommen. Nach der Anmeldung beim Gouverneur, begann ich mit der Verteilung der notwendigen Medikamenten, wie immer, für die Wundbehandlungen.

Mit den Bauten habe ich im Juli begonnen und konnte Nr. 62 am 15.7 16 für Me Tau Men Ya, und No 63 am 30.7.16 eine Latrine für Me Tau Khambay fertigstellen.  Die Freude ist immer sehr groß!

Trotz der Regensaison ist es uns möglich weiterzuarbeiten. Gewiss gibt es Unterbrechungen, denn es kann unvorstellbar stark regnen – für oft 20 Stunden. Dann ist auch das Dorf 1 und 2 eine Schlammgegend. Einige Stunden nach Ende des Regens  scheint die Sonne wieder sehr heiß. Dann geht es gleich weiter mit den Arbeiten. Bald sollte auch No 64 stehen. Mal sehen wie das mit den Finanzen möglich wird.

Die 63. Toilette gehört Me Tau Khambay.
Die 63. Toilette gehört Me Tau Khambay.

 

 

 

 

 

Ich danke dem Herrn, dass ich gesund bin und mit Freude diesen Auftrag durchführen kann! 

Gottes reichen Segen und Kraft!
Hubert

 

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